25 Fontes für Erwachsene
Corrego Beira do Lombo Queimado
23. April 2026
Nach langer Abstinenz aufgrund von Zeitmangel, kann ich heute endlich mal wieder einen Blog Eintrag zum Canyoning in Madeira erstellen. Ende April habe ich mit zwei unserer Gäste, die im Doppelzimmer übernachtet haben, spontan eine anspruchsvolle Canyoningtour im Chao da Ribeira Tal in Seixal unternommen.
Wir haben uns die Tor Jungle Rain ausgesucht, die auch als Correga Beira do Lombo Queimado bekannt ist und insbesondere im Winter ein wasserreiches Spektakel mit über 30 aufregenden Abseilstellen verspricht. Der höchste Wasserfall misst satte 105 Meter und wird in drei Abschnitten abgeseilt.
Aber auch die zahlreichen davor liegenden kleinen Abseilstellen bieten ein konzentriertes Vergnügen, denn die Laufstrecken zwischend den einzelnen Abseilstellen sind kurz und von einer grünen Pracht.
Und auch diverse Engstellen zeichnen diese Canyoningtour als eine der schönsten der Insel aus. Auch wenn der Aufwand mit über 30 km Umparken und einem anspruchsvollen Rückweg nicht zu unterschätzen sind, so lohnt sich jede Mühe für dieses Erlebnis für Experten und Pro .
Nicht selten wird dabei im Wasserlauf abgeseilt. Die Schlucht, die an der ersten Abseilstelle oft trocken ist, wird durch zahlreiche Zuflüsse und Quellen binnen kurzer Zeit zu einem aquatischen Vergnügen der Extraklasse.
â Canyoning Action â
Michael - begeistert
Zu Beginn zeigt sich ein eher offener Charakter mit einem Dutzend Abseilstellen bis 35 Meter Länge.
Man wird von einem unablässigen Grün und dichtem Bewuchs begleitet.
Und das Seil wird eigentlich nie eingepackt.
Wie so viele Canyons im oberen Chao da Ribeira Tal ist die Tour Jungle Rain durch eine schier endlose Folge von Abseilstellen gekennzeichnet. Der Canyonist durchseilt dabei die verschiedenen Entwicklungsschritte der Insel, die mal durch sehr weiches und mal durch extrem hartes Gestein geprägt sind. Insbesondere in den weicheren Bereichen hat das Wasser über die Jahrtausende faszinierende Engpassagen geschaffen.
Glücklicherweise sind die letzten Abseilstellen vor der Levada do Seixal etwas außerhalb des Hauptstrahls eingerichtet, sonst könnte der Abstieg zumindest bei unserem Wasserstand durchaus gefährlich werden.
Kurz vor dem Zusammenfluss mit dem Hortela Canyon, der die Wassermenge nochmals verdoppelt, bietet sich dieses schöne Bild.